Gerd Wedemeyer: Unter dem Druck der Dreckmäntel
Bei dem Artikel von Michael Koth (1) vermisse ich eine klare Stellungnahme zu den politischen Repressionen, die in Europa singulär sind. Wenn heute gegen einen 87jährigen alten Deutschen (zur Zeit Knast Osnabrück) (2) erneut ein Verfahren wegen sog. Volksverhetzung unter dem Druck des kleinen Volkes und seiner deutschen Schabbesgoyim eingeleitet wird, dann widerspiegelt das die Angst des von links mitgetragenen deutschen Establishments vor unangenehmen Wahrheiten. Koths Ausführungen enthalten keine Aussage zur sozialen Frage oder Abgrenzung der verrückten systemimmanenten Ausländerpolitik, wo die Linken gemeinsam mit den Konservativen in einem Boot sitzen. Michael Koth bedient sich der Antifa-Argumentation über den Antisemitismus und fungiert als Wasserträger notorischer Deutschenhasser. Außerdem ist der Begriff "Antisemitismus" Unsinn. Mit dieser Keule wird jegliche Kritik an jüdischen Ungerechtigkeiten und einer Dominanz in den Medien abgewürgt. Als der jüdische Journalist Broder in der Jüdischen Allgemeinen vor nicht langer Zeit schrieb, die Ausländer müßten verstärkt "Deutsche raus aus Deutschland!" fordern, sprach niemand von Antigermanismus. Als in diesen Tagen jüdische Einwanderer im besetzten Palästina palästinensische Kinder zu Tode prügelten, sprach niemand von Rassismus, da dieses schreckliche Ereignis dank der zionistischen Dominanz in der Weltpresse keine Schlagzeile bildet. Bei der Lektüre des Koth-Artikels dachte ich an den italienischen Rechten Franco Fini, der nach seiner Israel-Reise jede kritische Bemerkung über Israel oder die Juden mit allen Mitteln unterdrücken will. Als Hörer von Radio Pyongyang und Leser nordkoreanischer Druckerzeugnisse weiß ich, daß sich die Kommunisten um die Belange der eigenen Nation zuerst kümmern sollten. Über die sog. singulären Verbrechen der Deutschen habe ich aus nordkoreanischen Federn noch nichts entnommen. Meine Kritik an den deutschen Kommunisten und Linken wurde sogar angenommen. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Antisemitismus wurde in der Sowjetunion die freie Meinungsäußerung brutal abgewürgt. Der Ex-Außenminister Molotow und auch Stalin haben sich klip & klar für die Erschießung von Antisemiten ausgeprochen. Die Totschlagvokabel "Antisemit" setzte schon ein, wenn nur der Reichtum der jüdischen Bonzokratie dem Elend der unterprivilegierten Russen und anderer Völker der SU gegenübergestellt wurde. Nicht nur Schafarewitsch schreibt kurz über die Auswirkungen des sowjetischen Volksverhetzungsparagraphen, der bis heute in modifizierter Form genau wie in der BRDDR angewendet wird, sondern die großartige, auf russisch erschienene Abhandlung von Schulgin, "Was uns an ihnen nicht gefällt", enthält erschütternde Beweise, wie Menschen oft mehr als zwanzig Jahre KZ bekamen, wenn sie den jüdischen Einfluß in der bolschewistischen Sowjetunion erwähnten. Gestatten Sie mir bitte noch einen Hinweis auf ein Ereignis unserer Zeit. Die gesamte, von zionistischem Einfluß determinierte Presse in West und Ost hatte geradezu hysterisch reagiert, als in Lübeck ein Fahrradständer in der Nähe einer Synagoge brannte und dubiose Elemente Verbrechen in Mölln und Solingen begingen. Als aber vergangene Woche jüdische Einwanderer mehrere Häuser der Palästinenser ansteckten, wurden diese Geschehnisse medial weltweit nicht gebracht.
1 Gegner von einst – Verbündete von morgen, Sleipnir 4/96
2 gemeint ist Tiudar Rudolph, siehe auch dessen Beitrag im Heft; Tiudar Rudolph befindet sich letzten Informationen zufolge wieder in Freiheit.